So gelingt dir eine gute Crema!

Die Crema spielt bei einem Espresso und Café Crème eine wichtige Rolle – Doch wie bekomme ich überhaupt eine gute Crema und was steckt dahinter? 

Die perfekte Crema ist ca. 2 mm dick, stabil, feinporig und goldbraun, idealerweise hat sie sogar Tigerstreifen. Dabei spielen Mahlgrad, Druck und die richtige Bohnenmischung eine wichtige Rolle. 

 

Frische und qualitativ hochwertige Kaffeebohnen

Die Crema besteht aus dem Öl der Kaffeebohne, Proteinen, Zucker und Kohlendioxid (CO2). Also sind die richtigen Kaffeebohnen von großer Bedeutung. Zum einen ist die Röstfrische ein wichtiger Indikator für die Crema – das heißt, dass frisch geröstete Bohnen auch eine bessere Crema erzeugen. Werden die Bohnen älter verlieren sie an CO2, was zur Folge hat, dass die Crema schwächer ausfällt.

Damit du immer röstfrische Kaffeebohnen im Haus hast, empfehlen wir dir unser Kaffee-Abo: frische Kaffeebohnen werden regelmäßig zu dir nach Hause geliefert.

Coffee Fellows Café Crème mit Bohnen

Kaffeebohnen frisch mahlen

Am besten mahlst du deinen Kaffee auch immer frisch. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf den Geschmack, sondern natürlich auch auf die Crema. Gemahlener Kaffee ist noch anfälliger auf externe Faktoren, wie Licht, Luft, Temperatur und Feuchtigkeit und verliert so auch schneller Aroma und Geschmack.

Wie entsteht die Crema eigentlich? 

Die Crema entsteht, indem Wasser mit viel Druck durch das Kaffeemehl gepresst wird. Damit die Crema gelingt, wird Druck benötigt. In der Regel mindestens 9 Bar. Deshalb eignet sich für die Espresso-Zubereitung eine Siebträgermaschine am besten. Mit etwas Feinjustierung kann dir aber auch eine gute Crema im Vollautomaten oder im Espressokocher gelingen.

Espresso mit toller Crema

Der richtige Mahlgrad 

Neben der richtigen Bohnenmischung spielt bei der Kaffee-Zubereitung wie immer auch der richtige Mahlgrad eine große Rolle. Um eine Crema zu gewinnen, sollte der Mahlgrad fein sein, so kann das Wasser auf eine große Oberfläche treffen. Ist der Mahlgrad jedoch zu fein oder grob schmeckt der Kaffee zu bitter oder wässrig. Bis der richtige Mahlgrad gefunden ist, muss ein wenig experimentiert werden, ein paar Tipps zum Mahlgrad findest du in unserem passenden Blogbeitrag.

Fehler die passieren können 

Die Crema kann entweder zu hell oder dunkel sein. Ist die Crema zu hell, löst sich diese meist schnell auf und der Kaffee schmeckt wässrig. Wenn die Crema zu dunkel ist, schmeckt der Kaffee eher bitter.


Eventuelle Fehler bei einer zu hellen Crema: 

  • Mahlgrad ist zu grob
  • Brühtemperatur ist zu niedrig
  • Kaffeebohnen sind zu alt
  • Nicht genügend Kaffee verwendet
  • Zu wenig Druck

Mögliche Fehler bei einer zu dunklen Crema: 

  • Mahlgrad ist zu fein
  • Brühtemperatur ist zu hoch
  • Zu viel Kaffee verwendet
  • Zu viel Druck

Hast du Probleme eine gute Crema zu bekommen?

Versuche doch mal unseren Fellows Blend Espresso oder Café Crème. Diese sind wahre Crema-Spezialisten. Durch den Anteil an Robusta Bohnen ist der Ölgehalt niedriger und dir gelingt spielend leicht eine schöne goldbraune Crema!

 

Tipp: Um zu sehen, ob die Crema gelungen ist, mache den sogenannten ‚Zuckertest‘. Einen kleinen Löffel Zucker auf die Crema geben, dieser sollte eine Weile auf der Oberfläche liegen bleiben und dann nur langsam absicken.